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Was nun, Herr Kuhn?
Zu engstirnig beharrte das Amt für öffentliche Ordnung auf seiner Forderung einer drei Meter breiten Fahrschneise für Feuerwehrfahrzeuge durch das Festgelände der Schimmelhüttenhocketse. Aufgrund dieser Maßnahme wäre nur noch eine geringfügige Betischung auf dem Festgelände möglich gewesen.
Die Farce an der Geschichte ist, dass der Schimmelhüttenweg aufgrund seiner Enge mit einem Feuerwehrfahrzeug überhaupt nicht befahrbar ist. Spätestens in der Kurve nach dem Festzelt gäbe es kein Weiterkommen. Die Ämter hat das wenig beeindruckt – festgelegte Verordnungen haben dort Vortritt vor klarem Menschenverstand.
Sicherlich ist es wichtig, dass die Stadt ein Auge auf den Brandschutz wirft und in geschlossenen Räumlichkeiten wie Kinos, Clubs und Festsälen vorgeschriebene Fluchtwege vorhanden sind. Es sollte aber auch die Einsicht erkennbar sein, dass bei Hocketsen und Stadtfesten andere Maßstäbe gelten müssen.
Wenn das Ämtergebaren unter der Herrschaft von Neu-Oberbürgermeister Fritz Kuhn weiterhin so überzogen ausfällt, stellt sich die Frage: Fernsehturm, Schimmelhüttenhocketse – was nun, Herr Kuhn? Auch auf dem Degerlocher Wochenmarkt gibt es keine drei Meter breite Fahrschneise für Feuerwehrfahrzeuge, geschweige denn bei der Wandernden Weinprobe. Die findet im September statt. Mal sehen, was sich die Bürokraten der Stadt bis dahin einfallen lassen.
So gesehen
Ihr Zackowki
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