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Kein Füttern von Wildtieren
Landesjagdverband Degerloch |
Landesjagdverband Degerloch Felix-Dahn-Straße ansässige Verband informiert über das Füttern von Wildtieren. Bei Eis und Schnee leiden die Tiere Not, und man muss ihnen helfen – dieses Bild ist jedem fest eingeprägt. Doch wer weiß schon, dass er den Wildtieren eher schadet, wenn er eine Tüte voll Brotreste oder die Überbleibsel vom Weihnachtsgebäck auf den winterlichen Waldspaziergang mitnimmt und in die vom Jäger aufgestellte Futterkrippe leert? Bei weitem nicht alles, was uns Menschen schmeckt, ist für das Wild gut verdaulich. Dies berücksichtigt auch der Gesetzgeber, indem er klar geregelt hat, welche Futtermittel für Wildtiere zulässig sind. Auch Nichtjäger machen sich einer Ordnungswidrigkeit schuldig, wenn sie unzulässige Futtermittel ausbringen. Daher bittet der Landesjagdverband: „Überlassen Sie das Füttern von Wildtieren den Jägern.“ Jäger sind gesetzlich verpflichtet, dem Wild in Notzeiten zu helfen. Ein besonderes Problem stellt das Füttern von Enten und Schwänen an Gewässern dar. Abgesehen davon, dass altbackenes Brot keine artgerechte Entennahrung ist, werden durch das Füttern unnatürlich große Mengen an Wasservögeln zusammengelockt, die mit ihrem Kot Wasser und Ufer verschmutzen. Krankheiten wie die Vogelgrippe können sich unter den Vogelansammlungen schnell verbreiten.

