Ortsgespräch

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von Stephan Hutt

Ansichtssache Degerloch

Mit einer öffentlichen Präsentation wird am Donnerstag, den 1. Dezember, um 19 Uhr, im Bezirksrathaus das neue Buch "Ansichtssache Degerloch" des örtlichen Historikers Albert Raff vorgestellt.
Schweizerhaus in Degerloch auf einer alten Postkartenansicht

Die Geschichte des Stadtbezirkes soll mit dem Buch "Ansichtssache Degerloch" nicht neu aufbereitet werden. Vielmehr beschränkt sich der Titel auf die Entwicklung vom Bauern- und Weingärtnerdorf zum Höhenluftkurort. Dies betrifft den Zeitraum von 1870 bis 1970. Zu Beginn dieser 100-jährigen Epoche wurde das Wasserwerk in der Roßhaustraße gebaut, es folgte die Entstehung des Wohngebietes "Villa" sowie der Bau von Zahnradbahn und Aussichtsturm.


Der Wandel in Degerloch schritt zügig voran. Gasthäuser und Sanatorien entstanden. Neue Bauten in den Wohngebieten Haigst, Falterau und Hoffeld gaben vielen Familien eine Heimat. Die Kriegsschäden wurden behoben und schon bald waren die ersten Bausünden nicht zu übersehen. All dies, und vieles mehr, beleuchtet Autor und Herausgeber Albert Raff in "Ansichtssache Degerloch" in Form von etwa 270 Bildern, vorzugsweise Postkarten aus seiner eigenen Sammlung.

Mit viel Ortskenntnis führt der Historiker in seinen Texten zu den alten Postkarten und Fotos von der Vergangenheit in die Gegenwart. In fast 40 Jahren trug der Sohn eines Degerlocher Landwirts auf Messen und Börsen über 400 Postkarten mit örtlichen Motiven zusammen. Ein großer Teil davon konnte durch die Herausgabe von "Ansichtssache Degerloch" für die Nachwelt erhalten werden.

Buch-Info
Ansichtssache Degerloch
Herausgegeben von Albert Raff, Hutt Verlag
Format 210 x 210 mm, 184 Seiten, kartoniert, ca. 270 Bilder
vierfarbig und schwarzweiß, EUR 19,80
Erhältlich bei: Buchpräsentation, Nikolausmarkt, Buchhandlung
A. Müller, Optik Thorausch, Einkaufsgarten Peter Haag, tus-Kiosk,
Seilbahn-Lädle, Wein-Musketier, Buchantiquariat Eckel

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