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Zum 75. des Ortshistorikers

Früher stand Albert Raff als Lehrer vor seinen Schulklassen und erzählte ihnen etwas über Mathematik. Viel geändert hat sich demnach nicht im Leben des Degerlocher Ruheständlers, außer dass er heute nicht mehr vor jugendlichen Hauptschülern referiert sondern vor der älteren Generation aus unserem Stadtbezirk. Und die lauscht den Ausführungen unseres Ortshistorikers weitaus interessierter als die Jugendlichen, denen Wurzeln und Potenzen zum einen Ohr rein und zum andern möglichst schnell wieder rausgehen.

Zur Entschuldigung der Schüler muss man allerdings erwähnen, dass Raffs historische Themen weitaus interessanter sind, als jene, die einst den Mathe-Unterricht bestimmten. Über "Gasthäuser, Ausflugslokale und Sanatorien in Degerloch" referierte der Autor mehrerer Degerloch-Bücher kürzlich in der Alten Scheuer. Ein Thema bei dem sich das Mitglied der örtlichen Geschichtswerkstatt ziemlich gut auskennt - historisch wie aktuell. In den besten Zeiten des Holzkrugs in der Löwenstraße war das Lokal von Milli und Winko Bilic so etwas wie Raffs zweites Wohnzimmer. Als die Zeiten nicht mehr ganz so gut waren, zog der Albert mit seinem Samstags-Stammtisch weiter in das Ausflugslokal Hoftäle. Inzwischen wird samstags im Kickers-Clubrestaurant angestoßen.

Damit hätten wir die Themen Gasthäuser und Ausflugslokale abgearbeitet. Bleiben die Sanatorien. Ihre Geschichte als Markenzeichen von Degerloch ist längst Vergangenheit. Und im Gegensatz zu den Gasthäusern und Ausflugslokalen haben sie in Raffs Privatleben auch keine Rolle gespielt. Am Montag, den 1. April - und das ist kein Scherz - feiert unser Ortshistoriker seinen 75. Geburtstag. Ob im Gasthaus, Ausflugslokal, zu Hause oder gar in der Ferne ist nicht bekannt. Trotzdem herzlichen Glückwunsch.

So gesehen

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