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Verkehrschaos schadet Einzelhandel

Das fast tägliche Verkehrschaos in Degerloch ist nicht mehr hinzunehmen. In Degerloch einzukaufen macht schlichtweg keinen Sinn, wenn man nur im Stau steht und nur auf Parkplatzsuche ist. Edeka-Parkhaus voll, Tiefgarage Epplestraße voll, Parkplatz Felix-Dahn-Straße voll und restliche Parkplätze von Pendlern belegt.

Da wundert es nicht, dass man lieber zum Rewe nach Echterdingen fährt und dort auch erstaunlicherweise sehr viele Degerlocher antrifft. Ein paar Kilometer mehr, aber auf jeden Fall schneller als in Degerloch einzukaufen. Das Verkehrskonzept ist schlichtweg miserabelst und dient dem hiesigen Einzelhandel sicher nicht. Hier muss schnellstmöglich eine Lösung gefunden werden.

Bruno Hermle
Degerloch

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Kommentar von Carsten Singer - Ortsvereinsvorsitzender der SPD Degerloch |

Zu dem Beitrag "Verkehrschaos schadet Einzelhandel" - vom 2.4.2019

Liebe MitbürgerInnen,

die SPD sieht die Situation ähnlich. Einkaufen in Degerloch ist unangenehm, da vor allem auf der Epplestr. zu viel Verkehr herrscht. Daher haben wir für die Epplestraße eine sogenannte "Shared-Space-Zone" gefordert, siehe hier: https://www.spd-degerloch.de/meldungen/unser-verkehrskonzept-fuer-degerloch/

Zum Glück konnten wir, wie Herr Klink schon beschrieben hat, im Bezirksbeirat ein Gesamtkonzept verabschieden.

Und müssen warten ... Die Mühlen der Politik und der Verwaltung mahlen eben langsam.

Carsten Singer
Ortsvereinsvorsitzender der SPD Degerloch

Kommentar von Bruno Hermle |

Zu dem Beitrag "Verkehrschaos schadet Einzelhandel" - vom 2.4.2019

Ich kann die Ausführungen von Herrn Stetter gut nachvollziehen. Ich kann mir es aber noch einfacher vorstellen. Anstatt Parkscheinpflicht, erfordert teure Automaten, würde doch auch eine "Parkscheibenpflicht" ausreichen. Oder ist auch dies nicht realisierbar, bzw. was spricht dagegen? Diese Lösung gibt es, zumindest woanders, zuhauf.

Bruno Hermle

Kommentar von Stefan Senf |

Zu dem Beitrag "Verkehrschaos schadet Einzelhandel" - vom 2.4.2019

Herr Hermle, ich darf Sie kurz zitieren? "Da wundert es nicht, dass man lieber zum Rewe nach Echterdingen fährt und dort auch erstaunlicherweise sehr viele Degerlocher antrifft. Ein paar Kilometer mehr, aber auf jeden Fall schneller als in Degerloch einzukaufen."

Wie soll man das anders verstehen, als dass Sie nach Echterdingen zum Einkaufen fahren? Egal. Sie sagen, ich habe Sie missverstanden. Das wollte ich nicht. Ohnehin muss das jeder so machen, wie er denkt. Und das ist dann auch OK so. Ich wollte nur zum Ausdruck bringen, dass es immer (!) zu allererst an uns selbst liegt, an jedem Einzelnen selbst, etwas (an sich) zu ändern. Darauf zu warten, dass eine Verwaltung den Missstand erkennt, anerkennt, beschließt, plant und handelt bedeutet, immerzu auf eine ferne Zukunft zu hoffen aber nie einen Schritt zu gehen.

Was das e-Bike angeht: man kann auch laufen (bevor ich das Rad hatte, bin ich jeden Tag in die Innenstadt gelaufen und mit der U-Bahn / dem Bus zurück. Für mich. Weil es gut tut, vor der Arbeit. Aber so teuer ist ein e-Bike auch gar nicht. Ein 'Bio-Bike' sowieso nicht. Und auch dafür gibt es lokale Händler (meines ist allerdings aus Sillenbuch). Das Auto für die Tour nach Echterdingen ist auf alle Fälle teurer. Ich habe mein Auto verkauft, kurz nachdem ich das Bike hatte. Es stand nur noch rum.

Stefan Senf

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