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Rond om dr Dialekt

Dialekt - isch dess guad oder ned? Ond wie isch des mit dr Stimm vom Oettinger odder'm Kretschmann? Om säll ond jenes ging's bei dr Sendung "Markenzeichen Dialekt" im Nachtcafé vom ledschda Freidag. Ond midda drenn ond guat dabei: Ariane Willikonsky (Bild aus TV), die in Degerloch das Fon Institut im Berolina-Haus betreibt.

Es war eine lockere Runde mit Abgesandten aus "Meenz", Sachsen, Bayern oder gar plattdeutschen Gefilden. Dominiert wurde das Nachtcafé an diesem Abend aber ganz eindeutig von schwäbischer Sprach- und Denkweise. Moderator Harald Schmidt, aufgewachsen in Nürtingen, Kabarettist Christoph Sonntag, Waiblingen und Sprach-Trainerin Ariane Willikonsky, Bad Cannstatt und Degerloch, boten gute Unterhaltung gepaart mit reichlich Witz und Humor.

"Im Dialekt fluchen geht, aber nicht auf hochdeutsch", meinte die Degerlocher Rhetorikerin und gab schnell noch eine Kostprobe ab: "Du Saukerle - des isch a Kompliment." Harald Schmidt, der sich den Dialekt und älles Omögliche im "Trinkstüble" in Nürtingen druffgschafft hot, war übrigens nicht der Meinung, dass sächsisch im Ranking der deutschen Dialekte den letzten Platz belegt. Mit einigen Kostproben hatte er schnell die Lacher auf seiner Seite.

Christoph Sonntag, der früher in München ein Problem damit hatte, wenn ihn der Professor an der Uni mit seinem Schwäbisch feixte, zelebrierte die bekanntesten Slogans der Schwaben. "Schaffa, schaffa Häusle baua" ond "Wir können alles. Außer Hochdeutsch". "Wo wurde das Auto erfunden?" switschte es aus der Schmidt-Ecke dazwischen - "in Bad Cannstatt". "Abber dr BH au", (auf schwäbisch Bischdahaldr) konterte Ariane Willikonsky. Sie muss es wissen. Schließlich befindet sich dort die Zentrale ihres Sprach-Unternehmens.

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