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Neue "Handelsszene" und Gefährder in Degerloch

Auffällige "Gruppen junger Männer" tummeln sich im Bereich Jugendhaus Degerloch, wie ich seit einigen Monaten bemerke. Und dort vor allem auf der unteren Terrasse, dem Bolzplatz, der Aussichtsbank und der Garageneinfahrt der IKB Bank.

Diese Leute kommen oft in Pulks mit der U-Bahn aus der Stadt, wie mir auffiel. Andere Personen stoßen ganz kurz dazu, wobei zu beobachten ist, dass in Windeseile kleine Gegenstände von Hand zu Hand wechseln. Dieser Austausch, in einem von der Straße nicht einsehbaren Bereich, geht von morgens bis abends, wie zu bemerken ist. Der weitere Aktivitätsradius erstreckt sich jedoch um die gesamte U-Bahn-Station Degerloch, sowie auch versteckte Bereiche der U-Bahn-Station Albstrasse, möglicherweise bis vor zur Filderschule.

Diese bisher in Degerloch wenig bekannte "kulturelle Bereicherung" fällt mir seit seit etwa einem halben Jahr auf, wobei sich die Lage zunehmend verschlimmert. Selbst bei Kälte und Regen sieht man die Figuren "abhängen". Reines Herumlungern ist nicht verboten, wohl aber das Dealen mit gewissen Stoffen.

Die Gefahr der Verbreitung von Corona-Viren interessiert die Männergruppen nicht. Die derzeit gültigen Vorschriften werden missachtet. Um den Spuk effektiv zu stören, bietet das Infektionsschutzgesetz derzeit außergewöhnliche Möglichkeiten. Wer solche Gruppen aus jungen Männern beobachtet, sollte sich zügig aus dem Sichtbereich der Leute begeben und die Polizei in Möhringen anrufen: (0711) 8990-3400 oder die Stuttgarter Polizeizentrale (0711) 8990-0.

Die allgemeine Todesrate bei Covid 19 beträgt in Deutschland aktuell zwei Prozent, für Ältere und Kranke ist die Gefahr zu versterben enorm - Verstöße gegen die Schutzvorschriften sind also kein Kavaliersdelikt. Die Toleranz hört hier auf. Die Regeln unseres Landes gelten für alle.

Christian Wolter
Degerloch

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