Statistik + Chronik

Statistik

Eckdaten Stand 2014

Einwohner 16351
Fläche 802,1 ha
Höhe 465 Meter über N.N.

Altersstruktur 2014

Unter 15 Jahren 2125
15 bis 18 410
18 bis 25 1113
25 bis 45 4442
45 bis 65 4434
65 oder älter 3827

Durchschnittsalter: 45,1
Ausländeranteil: 28,2%

Flächennutzung 2014

Gesamtfläche 802,1 ha
Gebäude 25,6%
Verkehr 10,1%
Erholung 5,6%
Landwirtschaft 17,9%
Wald 35,2%

Haushalte 2014

Gesamt 8548
darunter mit 1 Person 50,4%
mit Kindern unter 18 Jahren 18,0%

Wohnen 2014

Wohngebäude 2748
Wohnungen 8721

Quelle: Landeshauptstadt Stuttgart, Statistische Amt

Chronik

Um 1100

Erste Erwähnung von Degerloch im Codex hirsaugiensis: Der Hochadlige Hesso von Wolfsölden und sein Sohn Sigehard schenken dem Kloster Hirsau zwölf Bauernhöfe zu Degerloch.

1268

Im Einkommens- und Güterverzeichnis des Speyerer Domkapitels in Esslingen wird ein »Heinricus de Degirloch« genannt (Entdeckung von stud. phil. Joachim Jehn.)

1317

In einem Güterbuch des Klosters St. Blasien wird erstmals die Alte Weinsteige, der Gasthof zum Ritter St. Georg und ein Degerlocher Schultheiß Maier erwähnt.

1351

Das Zinsbuch der Grafen von Württemberg nennt die alten Degerlocher Familiennamen.

1356

In einem Güterverzeichnis des Klosters Bebenhausen findet sich erstmals ein Hinweis auf den Weinbau in Degerloch.

1468

Kirchliche Loslösung von Möhringen. Errichtung einer eigenen Pfarrei. Im Pfründennachweis der Degerlocher an das bischöfliche Ordinariat in Konstanz sind 40 Familien namentlich aufgeführt.

1478

Graf Ulrich der Vielgeliebte verleiht dem Hans Bergmann von Königsnordhuster das Recht, bei Degerloch nach Erz zu graben.

1492

Balthasar Sulof (Sauloff) zu Degerloch verkauft an Abt und Konvent von Schussenried einen Eimer »Weingült« aus einem Weingarten im vorderen Eiernest um 60 Pfund Heller.

1525

Der Maler Jerg Ratgeb ruft die aufständischen Bauern in Tegerloch ob der Steig zusammen. Bei Böblingen wird das Bauernheer vernichtend geschlagen.

1534

Einführung der Reformation in Württemberg. Im gleichen Jahr tritt in Degerloch der erste evangelische Pfarrer, Balthasar Butz, sein Amt an.

1566

Magister Christoph Raff gebürtig aus Nagold und Stammvater der Degerlocher Familie Raff, übernimmt die Pfarrstelle in Degerloch.

1611

Die Pest wütet in Degerloch, 124 Tote stehen im Kirchenbuch.

1621

Die Degerlocher Kirche wird von dem Baumeister Heinrich Schickhardt umgebaut und erweitert.

1634

Nach der Schlacht bei Nördlingen zerstören kaiserliche Truppen das herzogliche Württemberg und auch Degerloch.

1635

Die Pest kehrt wieder zurück, das Dorf droht auszusterben.
Der Enkel von Pfarrer Christoph Raff, der 25-jährige Friedrich Raff, wird als Nachfolger seines an der Pest verstorbenen Onkels Matthias Seyfer zum Schultheiß von Degerloch gewählt.

1638

Friedrich Raff führt die wenigen überlebenden Bewohner Degerlochs für mehr als ein Jahr hinter die schützenden Mauern der Stadt Stuttgart. Er rettet damit den Ort vor dem Untergang.

1647

Die Degerlocher errichten im Falter ein erstes Schulgebäude. Es wurde 1710 als zu engräumig um 217 Gulden wieder verkauft.

1648

Ende des Dreißigjährigen Krieges. Stiftung des vergoldeten Abendmahlkelchs: »Im Jahr des Heils und des wieder gewonnenen Friedens im Römischen Reich 1648 wurde dieser Kelch geschaffen zum Gebrauch der Degerlocher Gemeinde unter dem Magister Martin Bechler«. Auf diesem Kelch ist zum ersten Mal das Degerlocher Wappen abgebildet.

1654/1671

Schultheiß Friedrich Raff, die Weingärtner und Gemeinderäte von Degerloch Martin und Johannes Gohl und der Fleckenschütz Johannes Neef stiften drei Glasbilder. Ein weiteres Bild gab der Kriegs- und Visitationsexpeditionsrat Tobias Schöckh im Jahr 1671 in Auftrag. Die Glasfenster im jetzigen Trauzimmer des Bezirksrathauses sind Kopien, die Originale befinden sich im Stadtarchiv Stuttgart.

1675

Degerloch wird im November für einige Tage kaiserliches Hauptquartier.

1678

Schultheiß Michael Maier wird an der Alten Weinsteige von einem kaiserlichen Reiter-
soldaten erstochen.

1693

Französische Soldaten Ludwigs XIV. plündern Degerloch.

um 1700

Die Degerlocher Gemeinde ist auf 500 Seelen angewachsen.

1710

Ein neues Schulgebäude wird für 349 Gulden und 25 Kreuzer erbaut (2. Schulhaus).

1746

Die Degerlocher kaufen am 6. Juni den Ittinghäuser Hof um 20 700 Gulden.

1763

Herzog Karl Eugen feiert seinen 35. Geburtstag mit einem großen Jagdfest im Ramsbachtal.

1768

Ein neues Schulhaus wird mit einem Kostenvoranschlag von 1868 Gulden 26 Kreuzer in der Großen Falterstraße 21 gebaut (3. Schulhaus).

1796

Im Revolutionskrieg quartieren sich die Franzosen unter General Laroche vom 19. bis
21. Juli in Degerloch ein. Hauptquartier ist der Gasthof Ritter.

Um 1800

Degerloch ist auf 1000 Einwohner angewachsen.

1822-1831

Bau der Neuen Weinsteige durch Eberhard Etzel (Etzel-Denkmal).

1823

Am 23. Dezember wird in der Großen Falterstraße 18 ein neues Schulgebäude mit zwei Schulräumen für 150 Kinder eröffnet. Die Kosten betragen 5622 Gulden (4. Schulhaus).

1837

Der königliche Oberst-Stallmeister Graf von Taubenheim lässt sich an der Oberen Weinsteige vom Architekten Ludwig von Zanth eine Villa errichten.

1840

Wilhelm Benger gründet eine Werkstatt in der Kleinen Falterstraße 18, aus der sich später das Unternehmen Wilhelm Benger & Söhne (Benger-Ribana) entwickelt.

1868

Degerloch feiert nach einem »Jahrhundertwein« ein großes Weingärtnerfest. Zur Erinnerung an den festlichen Tag fertigt Hoffotograf Brandseph ein »Herbstbild«. Pfarrer Keidel hat 1925 noch 220 abgebildete Personen namentlich ermittelt. Darunter sind 29 Raff, 26 Gohl, 20 Neef, 18 Frech, 17 Harm, 16 Kies, 12 Kaiser, 12 Maier. Das sind die alten Geschlechter Degerlochs.

1870

Bau der Villa für Werner von Siemens (heute Landesärztekammer)

1871

Drei Degerlocher fallen im Deutsch-Französischen Krieg 1870/71. Ihre Namen sind auf einer Gedenktafel in der Ecke des südlichen Querschiffs der Michaelskirche festgehalten.

1871/1872

Bau der ersten Wasserleitung nach Plänen von Oberbaurat Karl v. Ehmann, dem Schöpfer der Albwasserversorgung und einzigen Ehrenbürger Degerlochs. Bau eines Sammelbeckens mit Dampfhaus unten in der heutigen Roßhaustraße und einem Hochwasserbehälter im Hainbuchenweg.

1879

Bau der 5. Degerlocher Schule in der Großen Falterstraße 20 (Backsteinbau). Nach dem Bau der Filderschule im Jahre 1919 folgen Gesundheitsamt und Kinderhort.

1884

Bau der Zahnradbahn, die zunächst mit Dampf betrieben wurde.
Gründung einer Feuerwehr, zunächst als Pflichtfeuerwehr mit Beteiligung aller Bürger vom 18. bis zum 50. Lebensjahr. Seit 1908 Freiwillige Feuerwehr.

1886

Gründung des Degerlocher Gewerbevereins.
Ziegeleibesitzer Kühner baut den Degerlocher Aussichtsturm an der Ecke Hainbuchenweg und Nägelestraße, um den neuen Höhenluftkurort noch anziehender zu machen. Der Turm wurde im Zweiten Weltkrieg gesprengt.

1889

Gründung des Arbeitervereins Degerloch am 19. August. Nach Aufhebung der Sozialistengesetze von Bismarck am 30. 9. 1890 Umbenennung in »Sozialdemokratischer Verein Degerloch«.

1889/1889

Abbruch der alten Kirche und Neubau unter Verwendung der Grundmauern des Langhauses und des unteren Teil des Turmes nach den Plänen von Oberbaurat Dr. Christian von Leins. Die Brüder Wilhelm und Gottlieb Benger stiften die Orgel.

1894

Gründung der Ortsgruppe Degerloch des Schwäbischen Albvereins. Buchhändler Adolf Stierlen wird als erstes Mitglied in den »Blättern des Schwäbischen Albvereins« namentlich erwähnt.

1900

Die Einwohnerzahl Degerlochs ist auf rund 4000 gestiegen.

1905

Bau des Degerlocher Postdienstgebäudes in der Bahnhofstraße, der heutigen Jahnstraße.

1908

Am 1. August erfolgt die Eingemeindung Degerlochs nach Stuttgart.

1911-1914

Bau der Siedlung »Falterau« nach den Plänen der Architekten Werner Klatte und Richard Weigle. In der ersten Bauphase werden 55 Häuser erstellt. Weitere Bauphasen: 1928 – 1930, 1938/39 und 1949/50.

1913

Der Hauptlehrer Ernst Wagner (Mordbrenner Wagner) ersticht in seiner Degerlocher Wohnung erst seine schwangere Frau, dann seine vier Kinder. Anschließend legt er in Mühlhausen an der Enz mehrere Brände und erschießt neun Menschen.

1915

In der fertiggestellten Filderschule werden zunächst Soldaten einquartiert.

1918

Im Ersten Weltkrieg verlieren 101 Degerlocher ihr Leben.

1919

Einweihung der Filderschule am 10. September.

1925/1926

Die Deutsche Reichspost errichtet zwei 100 Meter hohe Funktürme auf dem Hoffeld.

1927

Gründung des Degerlocher Waldheims als Vereinsgarten des CVJM.
Fertigstellung der katholischen Kirche Mariä Himmelfahrt in der Karl-Pfaff-Straße.

1929

Gründung des Wein-, Obst- und Gartenbauvereins Stuttgart-Degerloch.

1932-34

Die Hoffeldsiedlung entsteht.

1934

Nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten Zwangsauflösung des
Degerlocher Gewerbevereins.

1938

Erste Freizeit im Evangelischen Ferienwaldheim Weidachtal unter der Leitung von Fritz Klein.

1943

Der zwölfte Luftangriff auf Stuttgart am 8. Oktober richtet am Bettelplatz in Degerloch großen Schaden an.

1944

In Degerloch fallen in der Nacht zum 29. Juli während eines Luftangriffs acht Luftwaffenhelfer im Alter von 15, 16 und 17 Jahren und zehn Flaksoldaten. Ein Mahnmal, das am 19. September 1996 von OB Rommel eingeweiht wurde, erinnert an diese Tragödie.

1945

Oberbürgermeister Dr. Karl Strölin übergibt am 22. April um 11 Uhr die Stadt Stuttgart
im Gasthaus Ritter an die Franzosen. Der Zweite Weltkrieg kostet 424 Degerlochern das Leben. Rudolf Beilharz sen. hält 1985 die Namen aller Gefallenen in einer »Totengedenktafel Degerloch 1939 bis 1945« fest.
Gründung der Stadtgruppe 15 des DVP-Stadtverbands Groß-Stuttgart, aus der die heutige FDP-Ortsgruppe Degerloch hervorging.

1947

Gründung der Bezirksgruppe der CDU Degerloch unter Oberpostrat Wahl.

1949

Der württembergisch-badische Kultminister Theodor Heuss aus der Löwenstraße 86 wird zum ersten Präsidenten der Bundesrepublik Deutschland gewählt und zieht nach Bonn.
Die Albsiedlung zwischen Schöttlestraße, Albstraße und Albschule entsteht. Hier finden Flüchtlinge und Heimatvertriebene eine neue Heimat (Neu-Berlin). Die Straßen werden nach alten Degerlocher Familien benannt. Degerloch hat jetzt mehr als 15 000 Einwohner.
Gustav Epple stiftet vier neue Glocken für die Michaelskirche.

1951

Am 8. März gründet Agnes Kneher den Degerlocher Frauenkreis.

1953

Eröffnung der Waldschule als Progymnasium und Ganztagesschule auf dem Gelände der Stuttgarter Markusgemeinde.
Einweihung der Haigstkirche.

1955

Am 20. Februar wird die Heilig-Geist-Kirche Ecke Wurmlinger- und Albstraße eingeweiht.

1956

Am 5. Februar wird der Fernsehturm auf dem Hohen Bopser eingeweiht.
Der erste Degerlocher Wochenmarkt wird abgehalten.
Die beiden Funktürme auf dem Hoffeld werden abgesägt und verschrottet.
Am 6. Juli wird die Albschule eingeweiht. Erster Rektor wird der Degerlocher Karl Wais.

1957

Der Neue Friedhof ist fertiggestellt.
Einweihungsfeier des Waldheimneubaus im Weidachtal.

1958

Der Mordfall im April an dem siebenjährigen Joachim Göhner aus der Löwenstraße erregt Aufsehen in aller Welt.

1960

Am 1. Juli wird die Mittelschule Degerloch, heute Fritz Leonhardt-Realschule, eingeweiht.
Einweihung der Versöhnungskirche Ecke Löwen- und Roßhaustraße am 27. November.

1961/62

Erneuerung der Michaelskirche.

1963

Am 15. März wird das Wilhelms-Gymnasium eingeweiht. In das alte Schulgebäude in der Hohenheimer Straße zieht die Technische Oberschule ein.

1965

Letztes Kuhfuhrwerk mit der Degerlocher Bäuerin Anna Raff aus der Karl-Pfaff-Straße 2.

1967

Abriss des Westbahnhofs im Zuge des Baus der neuen B 27.
Aufgabe der Milchsammelstelle in der Alten Kelter.

1968

Das letzte Degerlocher Pferd des Bauern und Weingärtners Karl Gohl aus der Epplestraße 54 fährt letztmals die Heuernte aus dem Ramsbachtal ein.
Die Karl-Schubert-Schule für »seelenpflegebedürftige Kinder« bezieht ihre neuen Räume in der Oberen Weinsteige 40.
500-Jahr-Feier der Kirchengründung mit der ganzen Degerlocher Gemeinde und beider Kirchen. Festredner ist Professor Dr. Hansmartin Decker-Hauff.

1969

Gründung des Gewerbe- und Handelsvereins Degerloch.
Einweihung des von dem Bildhauer Walter Thumm geschaffenen Mahnmals für die Toten der beiden Weltkriege auf dem ehemaligen Kirchhof der jetzigen Michaelskirche.

1970

Die Pläne zur vollständigen »Betonierung« Degerlochs werden vorgestellt.
Gründung der Jugendfeuerwehr der Freiwilligen Feuerwehr Degerloch / Hoffeld.

1972

Beginn einer enormen Bautätigkeit auf dem Hoffeld. Bau eines Altersheims und Ladenzentrums.

1973

Die Bürgerinitiative gegen die Filderquerstraße und für die Erhaltung des Naherholungsgebiets Ramsbach- / Weidachtal wird gegründet und verhindert den Bau dieser vierspurig geplanten Autobahn.

1974

Am 4. Oktober wird der lang ersehnte Neubau der Filderschule eingeweiht.

1976

Das Berolina-Haus wird am 1. Mai eingeweiht.

1977

Beisetzung der in Stammheim aus dem Leben geschiedenen RAF-Terroristen Andreas
Baader, Jan-Carl Raspe und Gudrun Ensslin auf dem Dornhaldenfriedhof.

1984

Die Freiwillige Feuerwehr Degerloch / Hoffeld feiert ihr 100-jähriges Jubiläum.

1988

Das Evangelische Ferienwaldheim Weidachtal feiert sein 50-jähriges Bestehen.
Degerloch hat eine eigene Zeitung: im März erscheint das erste Degerloch Journal.

1989

Der Ortsverein der SPD im Stadtbezirk Degerloch feiert das 100-jährige Bestehen.
Einweihung der neuen Hoffeldkirche.

1990

Eröffnung der U-Bahnstation am Albplatz.

1994

Die Ortsgruppe Degerloch des Schwäbischen Albvereins feiert ihr 100jähriges Bestehen.

1995

Einweihung der Freien Evangelischen Schule in der Schöttlestraße 32.

1998

Am 23. Mai wird die »Waldau-Linie« von Stuttgart zu den Degerlocher Sportplätzen eingeweiht.
Einweihung der Internationalen Schule in der Sigmaringer Straße 257.

2000

900 Jahre Degerloch.
Brigitte Kunath-Scheffold tritt Josef Millers Nachfolge als Bezirksvorsteherin von Degerloch an.

2001

Der Degerlocher Frauenkreis feiert sein 50-jähriges Bestehen.
Nach langer Sanierung wird die Alte Scheuer am Agnes-Kneher-Platz eingeweiht.

2002

Der Turm der Michaelskirche wird saniert.

2003

In diesem Jahr begeht die Haigstkirche ihr 50-Jahr-Jubiläum.

2004

Der plötzliche Tod von Degerlochs ehemaligem Bezirksvorsteher Josef Miller sorgt im Stadtbezirk für Bestürzung.
Ihr neues Domizil in der Leinfeldener Straße nimmt die Freiwillige Feuerwehr Degerloch / Hoffeld im Mai in Betrieb.
Im September bezieht die Bezirksärztekammer ihren Neubau in der Jahnstraße.

2005

Die Heilig-Geist-Kirche feiert im Februar ihr 50-jähriges Jubiläum.
Der "Historische Pfad", den das Bezirksrathaus initiiert hat, wird im März eingeweiht. Für den Rundgang durch Degerloch hat eine Expertengruppe 36 Stationen im Ortszentrum zusammengestellt.

2006

Im März wird das sanierte Bezirksrathaus eingeweiht.
Wochenmarkt und Albschule feiern im Juli ihr 50-jähriges Bestehen, während im Oktober der neu gestaltete Santiago-de-Chile-Platz am Haigst eingeweiht wird.

2007

Nach fast zweijähriger Bauzeit nimmt das katholische Hospiz St. Martin im Januar seinen Betrieb auf.
Das neue betreute Kinder- und Jugendhaus wird im März offiziell eingeweiht.

2008

Vor 50 Jahren wurde der Degerlocher Schüler Joachim Göhner entführt und im Sonnenberg ermordet.
Geschlossen wird das Flüchtlingsheim auf der Hohen Eiche.
Beim Festakt zur 100-jährigen Eingemeindung von Degerloch hält der ehemalige Bundesminister Heiner Geißler den Festvortrag.
Die Renaturierung des Ramsbachtales ist abgeschlossen.

2009

Die Freiwillige Feuerwehr Degerloch-Hoffeld feiert mit einem großen Umzug ihr 125-jähriges Jubiläum.
Bei der Baufirma Gustav Epple wird auf das 100-jährige Bestehen angestoßen.
Auf dem ehemaligen Tengelmann-Areal wird der Rewe-Supermarkt eröffnet.

2010

Der Gewerbe- und Handelsverein (GHV) führt den 20. Degerlocher Maimarkt durch.
Mit einem Jubiläumsfest feiert die Fritz-Leonhardt-Realschule ihr 50-jähriges Bestehen.
Halb so alt ist die Internationale Schule, die es seit 25 Jahren gibt. Es folgen weitere Jubiläen im Stadtbezirk: Die Versöhnungskirche wird 50 Jahre alt, die Buchhandlung Albert Müller feiert das 175-jährige Bestehen.

2011

Vor 100 Jahren wurde das Wohngebiet Falterau gegründet.
Helmut Doka wird Vorsitzender der neu gegründeten Geschichtswerkstatt Degerloch.
Das Schuhhaus Ernst Schmidt in der Epplestraße wird 125 Jahre alt.
Mit einem zweitägigen Marktplatzfest feiert die Werbegemeinschaft Degerloch als Vertretung des örtlichen Einzelhandels ihr 25-Jähriges.

2012

Die Stuttgarter Kickers steigen in die 3. Fußball-Bundesliga auf.
Ihr 125-jähriges Jubiläum begeht die Kantorei der Evangelischen Kirchengemeinde.
Feierlich eingeweiht wird das neue Gebäude der Internationalen Schule.

2013

Zum 75-jährigen Bestehen des Waldheims Degerloch wird der neue Saal eingeweiht.
Vor 25 Jahren gründen Stephan Hutt und Thomas Schulz das Stadtteil-Magazin Degerloch Journal.
Wegen unzureichendem Brandschutz lässt Oberbürgermeister Fritz Kuhn den Fernsehturm sperren.
Vor 100 Jahren bringt der Lehrer Ernst Wagner in Degerloch seine Familie um und anschließend weitere neun Personen in Mühlhausen.

2014

Die 1914 fertiggestellte Filderschule, die wegen des Ersten Weltkrieges erst 1919 eingeweiht wurde, feiert ihr 100-jähriges Bestehen.

2015

Das 100-jährige Jubiläum der Michaelskirche wird von einem großen Begleitprogramm umrahmt.
Nach mehreren Verschiebungen wird die Downhill-Strecke von Degerloch nach Stuttgart-Süd eingeweiht.

Fortsetzung folgt...

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